Murilauf

Bei sommerlichen Temperaturen fand am ersten Julitag der Murilauf statt. Das Gelände dieses äusserst sympathischen Laufes ist nicht gerade das, was als weitläufig genannt werden kann. Start und Ziel befinden sich nur wenige Meter auseinander. Die Startnummerausgabe und auch das Wertsachendepot befinden sich nur wenige Gehschritte entfernt – alles in der Villa Mettlen.

Da ich den Murilauf vom letzten Jahr her schon kannte konnte ich die beiden 5-Kilometer-Runden ideal einteilen und wusste auch, was mich erwarten wird. Bei meinem letztjährigen Lauf, als das Wetter mir eher entsprach (nasskalt) erreichte ich das Ziel in 46 Minuten. Aufgrund der hohen Hitze und auch der noch nicht vorhanden Topform erwartete ich eine Zeit von ca. 48 Minuten. Da mehr Höhenmeter zu absolvieren waren als am Abendlauf in Derendingen versuchte ich die damals erreichte Zielzeit zu erreichen.

Nachdem der Start um Punkt 10 Uhr erfolgte konnte ich die ersten Kilometer mein gewünschtes Tempo laufen. Die ersten 5 Kilometer passierte in 23:43. Ich war also voll im Zeitplan. Die nachfolgenden beiden Kilometer absolvierte ich langsamer als zu Beginn des Rennen. Ganze 10 Sekunden lief ich Kilometer 6 und 7 langsamer. Meine Renntaktik sah vor, dass ich nach dem Aufstieg zur Orangerie das Tempo erhöhen werde um danach Kilometer 9 und 10 schneller zu laufen. Ich erhöhte zwar das leicht zurückgegangene Tempo. Am Ende lief ich auf die Sekunde die genau gleiche Zeit wie in der ersten Runde. Ich konnte noch einige Läufer überholen, aber an einer Frau biss ich mir die Zähne aus. Ich kam zwar noch an sie heran, aber das Überholen – nein, das gestattete sie mir nicht mehr. Auf den letzten Metern hatte sie noch mehr Körner im Tank. Da merkte ich dann, dass meine Standfestigkeit noch zuwenig ist und dass das Einholen doch mehr Energie verbraucht hat als angenommen. Erst im Nachhinein auf der Rangliste habe ich gesehen, dass die Frau als Zweitplatzierte eingelaufen ist. Ich fand das für mich ein super Ergebnis.

So konnte ich den Murilauf mit einer Zielzeit von 47:27 abschliessen. Die zweite Runde lief ich mit einer Durchschnittspace von 4:42, was 5 Sekunden pro Kilometer schneller war als die erste Runde. Generell kann ich also zufrieden sein. Die Renneinteilung hat super funktioniert. Die Formkurve zeigt langsam nach oben.

Nun geht es in die Sommerpause, bevor dann der Münsiger-Louf auf dem Plan steht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .

WhatsApp chat