Back on Track

Seit meinem Teilnahmeverzicht zum Kerzerslauf sind mittlerweile auch schon 3 Monate vergangen.  Es ist somit wieder einmal an der Zeit, ein Lebenszeichen abzusetzen.

Der stechende Schmerz stellt sich am Ende als Entzündung der Quadrizepssehne heraus. Dadurch wurde ich gezwungen, auf sämtliche sportlichen Aktivitäten zu verzichten, um die Entzündung abklingen zu lassen. Wie lange das dauern kann, konnte nicht genau prognostiziert werden. Am Ende dauerte die Pause also 10 Wochen. In dieser Zeit ging es darum, sämtliche Aktivitäten, welche das Knie belasten zu reduzieren. Die Ärztin war sehr verhalten in der Prognose, konnte nicht versprechen, dass ich für den München Marathon Mitte Oktober rechtzeitig fit wäre. Was jetzt ziemlich dramatisch tönt liegt daran, dass für eine Marathonvorbereitung 12 Wochen Vorbereitung gerechnet wird. Sprich, spätestens Mitte Juli muss das Knie schmerzfrei sein, ansonsten hätte ich den Marathon abschminken können.

In diesen 10 Wochen musste ich geduldig sein. Auch wenn es an einem Tage schmerzfrei war, so spürte ich am nächsten Tag beim Treppen steigen das Knie wieder. Alles in allem hatte ich jedoch richtiges Glück. Da ich bei meiner Krankenkasse auf Telemedizin versichert bin, musste ich vorgängig dort anrufen. Am anderen Ende haben sie mich sofort in die Swiss Sportclinic überwiesen. So kam ich in den Genuss einer wahrlich professionellen Betreuung von A-Z. Meine Gedanken und Sorgen, was das Laufen anging wurde Ernst genommen und verstanden. Etwas, was nicht immer gegeben ist. Durch eine Laufanalyse erhielt ich wertvolle Inputs und sie gaben mir weitere Übungen mit, welche die Knie schützen und stärken.

In meine Verletzungszeit fiel zeitgleich die glorreiche Phase des BSC YB, bei welchem 4 Wochen Dauerfeiern angesagt war. So konnte ich diese Zeit geniessen – ohne an den nächsten Lauf zu denken. Sozusagen Glück im Unglück.

Nach einem 2-wöchigen sanften Wiedereinsteigen ist nun wieder das Training gemäss Trainingsplan angesagt. Dass ich nun noch nicht in der Form bin, in der ich gerne wäre ist natürlich klar. Jedoch sehe ich wöchentlich Fortschritte, welche mich weiter motivieren.

Nächsten Mittwoch Abend werde ich dann auch wieder wettkampfmässig einsteigen. Mein Start am Derendinger Abendlauf ist nun definitiv. Diese 10 Kilometer werde ich in einem trainingsmässigen Wettkampf absolvieren. Ich werde nicht auf eine persönlich Bestzeit laufen, sondern mir geht es darum, ein konstantes Tempo über 10 Kilometer zu üben. Da meine Trainingsplätze allesamt eher hügelig sind, ist das etwas, wo ich noch üben muss.

Endlich bin ich wieder zurück auf der Strecke. Mein Plan nach München ist gestartet. Mein Ziel bleibt bestehen, dass ich dort im Olympiastadion mit einer persönlichen Bestzeit im Marathon einlaufen kann.

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